Bayerns Wirte zeigen Stärke beim GastroFrühling 2015
Am 20. April 2015 war es wieder soweit: Hoteliers und Gastronomen aus ganz Bayern versammelten sich auf dem Münchner Frühlingsfest, um ihre Geschlossenheit zu demonstrieren. Auch die Feuerhoferer waren mit dabei.
Ein starkes Zeichen gegen Bürokratie
Was für eine Demonstration des bayerischen Gastgewerbes: Über 5.000 Wirte und Hoteliers gingen gemeinsam mit ihren Mitarbeitern auf die Straße, um gegen die ausufernde Bürokratie zu protestieren. Darunter befand sich auch die Kreisstelle Amberg-Sulzbach des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (BHG). Die zentrale Botschaft der Protestaktion lautete: „Wir wollen kochen, statt Formulare ausfüllen!“
Klare Worte von DEHOGA-Präsident Ulrich N. Brandl
In einer eindrucksvollen Rede sprach DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl über die massiven Herausforderungen, die Bürokratiewahn und Verordnungsflut für die Branche darstellen. Er betonte die Notwendigkeit eines entschiedenen Kurswechsels, um die Existenz und Zukunftsfähigkeit vieler Betriebe zu sichern.
Politische Unterstützung durch Ilse Aigner
Brandl erhielt dabei volle Rückendeckung von Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner. Sie stellte sich hinter die Forderungen der Branche und versprach, sich für eine Reduzierung bürokratischer Hürden einzusetzen. „Die Gastfreundschaft Bayerns darf nicht in Papierkram ersticken“, so Aigner.
Ein Tag der Solidarität und des gemeinsamen Kampfes
Die Veranstaltung machte deutlich, dass das bayerische Gastgewerbe entschlossen ist, sich gegen übermäßige Regulierungen zur Wehr zu setzen. Gleichzeitig bot das Treffen Gelegenheit für den Austausch und die Stärkung gemeinsamer Netzwerke.
Mit dieser eindrucksvollen Demonstration sendeten Bayerns Gastgeber ein klares Signal an Politik und Gesellschaft: Sie sind bereit, für ihre Rechte einzutreten und die Zukunft der Branche aktiv mitzugestalten.